Qi Gong

WAS IST QI GONG?

Qi Gong bedeutet Arbeiten (Gong) mit der Lebensenergie (Qi) bzw. Pflege der Lebensenergie.
Seit Tausenden von Jahren wird Qi Gong in China praktiziert. In diesen Zeiten war medizinische Versorgung nicht selbstverständlich, so dass Methoden zur Gesunderhaltung und Gesundung des Menschen entwickelt wurden. Im Laufe der Zeit haben sich viele verschiedene Formen des Qi Gong entwickelt, die alle das gleiche Ziel verfolgen.
Nach chinesischer Auffassung ist ein Mensch gesund, wenn sein Qi frei fließen kann, und er wird krank, wenn der Energiefluss blockiert wird. Ob dies passiert, hängt von vielen Faktoren ab. Ausgewogene Ernährung, Bewegung, emotionale Ausgeglichenheit, Umweltfaktoren spielen dabei eine Rolle, wirken sich auf die körperlich/geistige Gesundheit aus. In dem chinesischen Modell werden diese Faktoren, d. h. alles, was einen menschlichen Körper ausmacht in Energie ausgedrückt. Die Traditionelle Chinesische Medizin, zu der auch Qi Gong gehört, verfolgt das Ziel, diese Energien in Balance zu bringen. Mit den drei Mitteln Bewegung, Atmung und Bewusstsein wird im stillen aber auch im bewegenden Qi Gong das Qi vermehrt. Im Bewegten Qi Gong ist die äußere Bewegung, in Form von Bewegungsabläufen, charakteristisch. Im Stillen Qi Gong wird auf die innere Bewegung, in Form von Meditation und Bewusstheit geachtet.

WAS MACHEN WIR?

Move-free ist als Idee geboren um die Kraft der Bewegung zu beschreiben und zu leben. Mit Move ist die körperliche aber auch mentale Bewegung gemeint mit der wir lernen alte belastende Muster und Gedanken loszulassen und uns davon befreien.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte Prof. Jiao die 15 Ausdrucksformen, bei denen es sich um langsame heilgymnastische Übungen handelt. Diese dienen dem Erhalten der Gesundheit bzw. dem Unterstützen von Heilungsprozessen bei Krankheiten.
Durch ruhige, sanfte, weiche Bewegungen werden Bänder, Sehnen und Knochen gestärkt. Die Koordination der Muskulatur wird gefördert.
Mit der Zeit wird die Aufmerksamkeit mehr und mehr nach innen gelenkt und wir versuchen den Fluss der Lebensenergie zu spüren.
Mit zunehmender Kursdauer nimmt die Kraft der Beine und des unteren Rückens zu, während die Arme und der Oberkörper immer leichter werden. Muskulatur, Flexibilität, Herz-Kreislauf, Stoffwechsel und Psyche werden positiv beeinflusst.
Bei diesen meditativen Übungen passen sich Atmung und Bewegung einander immer mehr an und der Atem beruhigt sich. Der Geist beruhigt sich mehr und mehr und wir bekommen über ihn die Kontrolle.
Zu Beginn können allerdings auch negative Gefühle auftreten. Hierbei spricht man von Erstverschlimmerung. Diese kann auftreten wenn die Selbstheilungskräfte geweckt werden. Mit Geduld und bewusstem Beobachten stellen wir immer mehr fest, dass sich diese Gefühle oder auch Schmerzen verändern.
Nach einer Meditation haben wir nicht wie nach einer physischen Belastung Muskelkater sondern merken langsam immer mehr subtile kleine Veränderungen im Alltag.
Bitte seid geduldig und bewusst in eurem Alltag.
Durch weiteres Üben werden die Bewegungen noch runder, die Kraft und die Beweglichkeit nehmen weiter zu, und das allgemeine Wohlempfinden steigt und macht unempfindlich gegen Stress.

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